Blogs HAZ.de und NeuePresse.de

Erbrachte Leistungen:

  • Screendesign
  • Umsetzung des Designs und der Funktionen in  den Ausgabetemplates
  • Hosting und Support

blog

Madlines – Septemper 2009:

“Aller Anfang ist nicht ganz leicht, alle Fortsetzung macht Spass”, so fasst Harald John seine ersten Erfahrungen als Blogger zusammen.

Im Rahmen der Stadtteilserie bloggt der Chefredakteur der Neuen Presse seit ein paar Wochen täglich. Wie die Kolumne in der gedruckten Zeitung ist die junge Darstellungsform des Blogs persoenlich, ermoeglicht aber mehr unmittelbare Interaktion.

HAZ-Redakteur Marcus Schwarze formuliert das so: “Wir versprechen uns mit den Blogs Aufmerksamkeit und Resonanz bei Lesern, die wir im Print noch nicht oder nicht mehr erreichen.” Die ersten Weblogs Mitte der 1990er Jahre waren wie Tagebucheintraege des schreibenden Internetnutzers. Daher der Name Weblog, zusammengesetzt aus World Wide Web und Logbuch. Inzwischen ist das Blog eine ernst zu nehmende Darstellungsform geworden. Die einstigen Tagebücher hatten laut Marketing-Agentur MediaMatrix 2007 in den USA 77,7 Millionen Leser – von 188,9 Millionen Internetnutzern insgesamt. Diese Zahlen lockten Werbetreibende und sorgten fuer durchschnittliche Jahreseinkuenfte, die mehr als dreimal so hoch waren wie die jaehrlichen Investitionen. Auch ein Argument fuer das Bloggen. Das wichtigste Argument fuer unsere Portale liegt jedoch in der so genannten Blogosphaere, die ein dichtes Netz interner und externer Verlinkungen in alle Richtungen webt. Google liebt dieses Netz und belohnt es mit besten Ranking-Plaetzen. Die meisten Weblog-Publishing-Systeme sind einfach zu installieren und zu nutzen.


Marko Radloff von Bluedotmedia, der die Software WordPress dem Design von haz.de und neuepresse.de angepasst hat, bloggt selbst mit diesem System: “Es bietet mit wenigen Klicks alles, was im Web-Publishing angesagt ist: Kommentierung, RSS-Feeds und die Sortierung der Inhalte nach Kategorien, Schluesselwoertern sowie Erscheinungsterminen.” Die Software WordPress hat auch die Blogger von HAZ und NP ueberzeugt. Harald John: “Alles ist intuitiv zu bedienen, ich kann mich ganz auf die Inhalte konzentrieren.” Und da sind die Erwartungen hoch. Statt Meinungsaeusserungen mitteilungsfreudiger Zeitgenossen wollen die Leser Ironisches, Selbstreflexives und moeglicherweise Gefährliches. Für Schwarze geht es auch darum, auf Kritik an den eigenen Angeboten zu reagieren: “Wenn wir es nicht tun, machen es andere – und das vielleicht nicht immer auf sympathische Weise.”

Neben Harald John und Marcus Schwarze bloggen auch HAZ-Volontaer Dirk Kirchberg und demnaechst seine Kollegin Marina Kormbaki. Netzflüsterer Ernst Corinth arbeitet bereits daran, seine Kolumne auf Blogging-Format zu bringen.

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